… no random thought!….

Nachweihnachtlicher vorsätzlich bewusster thought..

vielleicht der bewussteste den ich je veröffentlicht habe… er verbindet den gelöschten und den neuen Blog. Ist verständlich und doch anders. Soll ins neue Jahr tragen. Soll den Puls beschleunigen und leben!

„Schönes Wetter“

Dies flache weite Blau ist nicht mein Meer;

Hier liegt im Sonnenglanz ein süsses Nass,

Das dieser Küste gut markierte Wehr

Mit leisem Kräuseln wäscht ohn Unterlass.

Mein Meer ist’s nicht, das demutsvoll bespült

Den glitzrig warmen Sand, den Strand so plan.

Ich brauche Wellen, stärker aufgewühlt;

Man hasst die Flaute, kennt man den Orkan.

Drum stürz die Liebe wieder über mich

Mit tausend Brechern tosend wild herein,

So Grausam jäh, wie sie einst kam und wich;

Mit Donnerbraus nah ihrer Fluten Pein

Und lass bei Ebbe dann im Herz zurück

Nur Algen und vom Wrack ein Splitterstück.

Dorothy Parker

(Veröffentlicht in einem grossartigen Gedichtband beim Dörlemann Verlag)

Eingebrockt und ausgelöffelt …

Nein, meine Suppe ess ich nicht, oder für Suppenkasper und andere Essensnörgeler die auf dem Teller, oder in der Schüssel rumstochern… tja rumstochern kann durchaus lecker und frisch sein. Erfrischend nach der Arbeit eine „Pokebowl“ weckt den Genusssinn wieder auf und den Geschmackssinn ebenso. Da bereitet ein stochern doch Freude. Vor allem, wenn in so einer Schale die Vielfalt des Sommers enthalten ist, wie Mango, Melone, knackige Erbsensprossen, welche in ihrer Süsse perfekt mit gegrillten langostinos harmonieren. Eine Handvoll Quinoa und etwas schärfere Kresse, Chili und Limetten und los geht der Zungenzauber.

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Grünsucht oder Frühlingslust

… und da war es wieder, jenes wundervolle Grün, welches sich ausbreitet und über die im Winter ergrauten Flächen, Weiden, Waldrändern und Feldern hinzieht, sich weich und wogend anpasst, dem Blick und der Seele wohltut. Sanfte Weizenfelder, Tannengrün und durchatmen, ja sogar tiefes inhalieren all der Gerüche und Düfte die in der Luft liegen. Der Frühling ist schon beinahe Sommer und vibriert mit den Tag- und Nachtfaltern (wo waren die nur so lange). Die Ruggedkitchen hat ein neues Domizil gefunden und ist langsam dabei aus den Umzugskartons zu wachsen, geniesst die Umgebung wieder Nähe am Wald und die Kühle des Abends. Dazu gibt es die Frische des Tages auf dem Teller. Der Wochenmarkt ein opulentes Paradies des frühlingshaften Grüns in seiner geschmacksintensiven Pracht, leicht und doch voller Freude und Wucht, mit einen Salat der nur so strahlt wie all die Eindrücke, die das Auge einfangen kann wenn man das Telefon abschaltet und einfach losläuft über die Wiesen und Felder und heimkommt mit einem Strahlen im Gesicht… süchtig nach mehr Grün…

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