Random Thoughts

Dem Herbst, nein dem Anderssommer ein Nachtrag…

Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget

Und voll mit wilden Rosen

Das Land in den See,

Ihr holden Schwäne;

Und trunken von Küssen

Tunkt ihr das Haupt

Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm‘ ich, wenn

Es Winter ist, die Blumen, und wo

Den Sonnenschein

Und Schatten der Erde?

Die Mauern stehn

Sprachlos und kalt, im Winde

Klirren die Fahnen.

Friedrich Hölderlin (1804)

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Nach Hause telefonieren… Random Thoughts

Manchmal bleibt die Zeit einfach stehen, verharrt, so als wäre es überhaupt nicht wichtig dass sich die Erde weiterdreht. Wie ein Augenblick zum Atem holen. Innehalten. Meist sind das Momentaufnahmen um das eigene Bewusstsein zu schärfen. Im besten Fall erkennt man es. Oder später und dann hält sie ein zweites mal inne.. und offenbart ihre Art zu sagen, schalte mal ab und lerne Müssiggang. Schau nicht auf den Screen der Erleuchtung des Mobiltelefones, sondern geniesse den Tag. Einfach so bummeln und geniessen, ohne zwanzig SMS & Co… nicht das es schlecht ist so etwas zu haben .. aber irgendwann ging es auch ohne.. verrückte Vorstellung, man hatte Kleingeld dabei rief an und die Verabredung war klar, bedurfte keiner ewigen Rückversicherungen. Manchmal muss man einfach nur einmal telefonieren und den Rest .. dann ist es doch viel spannender. Und beim warten toll den länger werdenden Schatten beim Espresso zuzuschauen und die Welt, Welt sein zu lassen.. auch wenn Telefonzellen und R-Gespräche was für ET sind.

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Sommersüden später…

Zurück aus dem Süden, dem zu Hause der Seele, dem unendlichen Atlantik.
Das gleissende Licht der Sonne weicht dem milderem, schon beinahe herbstlich anmutendem Licht, welches Farben und Konturen stärker zeichnet, zurückholt in die Gegenwart, aber den Sommer noch immer in sich hält. In der Erinnerung noch immer den salzigen Geschmack des Ozean und das Brennen auf der Haut. Kaum angekommen das Bedürfnis nach einiger Zeit wieder aufzubrechen. Die Unruhe eines Pessoa als Konstante. Wer sie erlebt und aufgenommen hat, die Kraft der Wellen, wird sie immer suchen. Eine Kraft, ein Sog, welcher immer da ist. Einmal getragen auf einem Brett durch die Wellen und Schaumkronen.. eine Erfahrung, die sich nicht teilen, nur mitteilen lässt.
Selbst wenn Stunden damit vergehen, nur auf diese eine Welle zu warten. Diese eine ist es und wird zur immerwährenden Sehnsucht.
Ein mildes Betäubungsmittel, zur Linderung daheim gibt nur der Geschmack von Meer und Fisch. Auch wenn es nicht der Sehnsuchtsheimat entspricht, so doch verbunden durch das ewige Meer gibt es Ceviche in der Ruggedkitchen!
Fisch pur! Kompromisslos einfacher Geschmack der See mit der Frische des Sommers.

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Random Thoughts viajante!

Ruggedkitchen on the way… und den fantastischen Xavier Rudd auf den Ohren ..
Bis zur letzten Zeile und Note!

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„Follow, follow the sun
And which way the wind blows
When this day is done
Breathe, breathe in the air
Set your intentions
Dream with care
Tomorrow is a new day for everyone,
Brand new moon, brand new sun“……

Xavier Rudd

Die Sonne macht blau und geht baden

Ein Sonnenbad nehmen, also wortwörtlich müsste man sich voller Sommerlust in die Sonnenflut stürzen und mit den Strahlen um die Wette schwimmen, darin. Millionen von Wassertropfen auf der Haut, die wie kleine Glitzersteinchen das Licht brechen. Der Himmel blau und der Horizont weit.
Das Stimmengewirr und aufgeregte Quietschen der Kinder und erwachsenen Kinder rückt in den Hintergrund, ab und zu mit blinzelndem Auge sich vergewissernd, dass es kein Traum ist, so kann man den Tag geniessen und einfach sein lassen.
Nichts sollte in dem Augenblick anders sein, besser oder noch toller, einfach nur so, wie es ist. Mit nackten Füssen das Gras zwischen den Zehen spüren und eine leichte Brise zwischendurch, die Nase in den Wind stecken. Und was passt schon besser zu solch einem Tag, als ein leichtes Picknick anschliessend am Waldrand, über den Wiesen in denen dann die letzen Sonnenstrahlen auch baden gehen.
Ein Sommerpicknick auf das noch viele Folgen sollen, wird angerichtet fruchtig leicht und auf der Zunge hüpfend mit einem Melonensalat mal anders.
Auch wenn es seltsam klingt, aber die Kombination aus Limettensaft, braunem Zucker (Kokoszucker geht auch sehr gut), Thaibasilikum, gerösteten Nüssen und … Fishsauce! Ja echt…! Ist das perfekte Dressing zur Melone.. ebenso noch ein kleiner Salat aus gegrillten Nektarinen und Mozzarella, mit frischer Minze! Also die komplette Sommersonnenbadefrische eingefangen. Dies alles und noch mehr auf der Zunge und im Gaumen, während die Sonne badet, oder wir. Einfach herrlich!
So geht es los in der neuen Ruggedkitchen.

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