Random Thoughts viajante!

Ruggedkitchen on the way… und den fantastischen Xavier Rudd auf den Ohren ..
Bis zur letzten Zeile und Note!

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„Follow, follow the sun
And which way the wind blows
When this day is done
Breathe, breathe in the air
Set your intentions
Dream with care
Tomorrow is a new day for everyone,
Brand new moon, brand new sun“……

Xavier Rudd

Mehr vom Meer gesucht…

Mehr vom Meer gesucht und gefunden. Weil die Ruggedkitchen in der Meersucht nach mehr sucht gibts den Geschmack von Salzwasser und den wilden Küsten des Atlantik pur auf den Teller. Diesmal in Form von Dorade aus dem Ofen, gefüllt mit Thymian, Zitrone und Knoblauch (mehr braucht es nicht). Und einer Algenbutter, schaumig geschlagen aus Rahm, Zitronenschale, Koriander und natürlich eben Algen, das gibt den extra Kick Meer 😉
Erdäpfel auch nicht grad vom Baum gefallen, und herrlich duftende Paradiesäpfel in sommerlichem Rot freuen sich mindestens so wie ich darüber.
Das Zitronige und salzige auf der Zunge vereint bringt mehr von Meersucht und Sehnsucht nach dem knirschen von Sand zwischen den Zehen und Vorfreude auf Ruggedkitchen auf dem Weg nach Süden… dem Sehnsuchtssüden entgegen

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Sehnsuchtssüden in der Küche

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Dort, im Süden der Sehnsucht sind sie, die
schattigen Gassen, das Sonnenlicht ausschliessend um die Hitze des Tages zu vermeiden. Und auch die Häuser mit ihren dicken Mauern, die durch Wäscheleinen verbunden, gefüllt mit gebleichten Laken und gestärkten Hemden aneinander festhalten.
Unter geduckten Dächern alter Schindeln und Steine münden münden die Gassen in offenen Plätze mit Brunnen aus denen kühles Nass sprudelt.
In den Hauswänden kleine Nieschen mit Schutzpatronen und Blumen, sowohl dankend, als auch bittend.
Die Farben eher erdig und einfach gehalten. Keine aufmerksamkeitsheischenden bunten Töne. Es ist ein kleiner ruhiger Ort, umgeben von krustig, salziger Erde an der Küste an dem dies alles spielt. Sie erzählen von schwieliger Hände Arbeit und von Herzlichkeit, vom langsamen zur Ruhe kommen im Einfachen.
Etruskische Fresken runden das Bild ab und erzählen von seefahrenden Völkern, Fischern und Bauern, die von ihren Reisen Gewürze und Samen mitbrachten, welche in ihrer Vielfalt diese herrliche Grundlage der mediterranen Küche bieten. Kulturen und grenzüberschreitende Einigkeit die so harmonisch ist, dass es auch sonst so sein sollte.
Vielleicht brachten sie die Hülsenfrüchte mit, Linsen, die ihre Verbreitung im Mittelmeerraum haben und perfekt passen zum Mönchsbart, der sich als Salzgewächs (schnell blanchiert)perfekt kombinieren lässt mit Wiesenspargel (kurz angebraten) und Bohnen. Tomaten am Stängel gebacken geben noch mehr Sonne mit hinein. Und noch ein paar Gemüse mehr, wie Fenchel und Staudensellerie den richtigen Biss 😉
Um der Augenweide und dem Gaumen noch ein wenig mehr Freude zu machen Walnusskerne und Granatäpfelkerne.
Beinahe hätt ichs vergessen … das Meer das unter dem azurblauem Himmel ruht schenkt noch ein paar Garnelen.
Schöner kann der Sehnsuchtssüden kaum sein.

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Die Sonne macht blau und geht baden

Ein Sonnenbad nehmen, also wortwörtlich müsste man sich voller Sommerlust in die Sonnenflut stürzen und mit den Strahlen um die Wette schwimmen, darin. Millionen von Wassertropfen auf der Haut, die wie kleine Glitzersteinchen das Licht brechen. Der Himmel blau und der Horizont weit.
Das Stimmengewirr und aufgeregte Quietschen der Kinder und erwachsenen Kinder rückt in den Hintergrund, ab und zu mit blinzelndem Auge sich vergewissernd, dass es kein Traum ist, so kann man den Tag geniessen und einfach sein lassen.
Nichts sollte in dem Augenblick anders sein, besser oder noch toller, einfach nur so, wie es ist. Mit nackten Füssen das Gras zwischen den Zehen spüren und eine leichte Brise zwischendurch, die Nase in den Wind stecken. Und was passt schon besser zu solch einem Tag, als ein leichtes Picknick anschliessend am Waldrand, über den Wiesen in denen dann die letzen Sonnenstrahlen auch baden gehen.
Ein Sommerpicknick auf das noch viele Folgen sollen, wird angerichtet fruchtig leicht und auf der Zunge hüpfend mit einem Melonensalat mal anders.
Auch wenn es seltsam klingt, aber die Kombination aus Limettensaft, braunem Zucker (Kokoszucker geht auch sehr gut), Thaibasilikum, gerösteten Nüssen und … Fishsauce! Ja echt…! Ist das perfekte Dressing zur Melone.. ebenso noch ein kleiner Salat aus gegrillten Nektarinen und Mozzarella, mit frischer Minze! Also die komplette Sommersonnenbadefrische eingefangen. Dies alles und noch mehr auf der Zunge und im Gaumen, während die Sonne badet, oder wir. Einfach herrlich!
So geht es los in der neuen Ruggedkitchen.

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