Sommersüden später…

Zurück aus dem Süden, dem zu Hause der Seele, dem unendlichen Atlantik.
Das gleissende Licht der Sonne weicht dem milderem, schon beinahe herbstlich anmutendem Licht, welches Farben und Konturen stärker zeichnet, zurückholt in die Gegenwart, aber den Sommer noch immer in sich hält. In der Erinnerung noch immer den salzigen Geschmack des Ozean und das Brennen auf der Haut. Kaum angekommen das Bedürfnis nach einiger Zeit wieder aufzubrechen. Die Unruhe eines Pessoa als Konstante. Wer sie erlebt und aufgenommen hat, die Kraft der Wellen, wird sie immer suchen. Eine Kraft, ein Sog, welcher immer da ist. Einmal getragen auf einem Brett durch die Wellen und Schaumkronen.. eine Erfahrung, die sich nicht teilen, nur mitteilen lässt.
Selbst wenn Stunden damit vergehen, nur auf diese eine Welle zu warten. Diese eine ist es und wird zur immerwährenden Sehnsucht.
Ein mildes Betäubungsmittel, zur Linderung daheim gibt nur der Geschmack von Meer und Fisch. Auch wenn es nicht der Sehnsuchtsheimat entspricht, so doch verbunden durch das ewige Meer gibt es Ceviche in der Ruggedkitchen!
Fisch pur! Kompromisslos einfacher Geschmack der See mit der Frische des Sommers.

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Random Thoughts viajante!

Ruggedkitchen on the way… und den fantastischen Xavier Rudd auf den Ohren ..
Bis zur letzten Zeile und Note!

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„Follow, follow the sun
And which way the wind blows
When this day is done
Breathe, breathe in the air
Set your intentions
Dream with care
Tomorrow is a new day for everyone,
Brand new moon, brand new sun“……

Xavier Rudd

Wichtiges Boardmeetig

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… in so manchem Meeting hat man wohl das Gefühl, das stundenlang Körner gezählt werden und die Luft wärmer und wärmer wird. Das Licht kommt gefiltert, dämmerig durch die elektrischen Jalousien.. gedämpfte Atmosphäre, von Frische keine Spur mehr.. die „Mitgefangenen“ träumen sich nach draussen ins echte Leben.
Darum gibts Körnerzählen bei mir auf die andere Art heute. Körner in Form von Couscoussalat, helles Licht, volle Sonne und Frische, kühles Wasser (nicht aus dem Spender).
Mein „Boardmeeting“ mit mir 😉 draussen.
Ist mindestens ebenso wichtig. Und so möchte ich dann noch viele Meetings haben.

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Sehnsuchtssüden in der Küche

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Dort, im Süden der Sehnsucht sind sie, die
schattigen Gassen, das Sonnenlicht ausschliessend um die Hitze des Tages zu vermeiden. Und auch die Häuser mit ihren dicken Mauern, die durch Wäscheleinen verbunden, gefüllt mit gebleichten Laken und gestärkten Hemden aneinander festhalten.
Unter geduckten Dächern alter Schindeln und Steine münden münden die Gassen in offenen Plätze mit Brunnen aus denen kühles Nass sprudelt.
In den Hauswänden kleine Nieschen mit Schutzpatronen und Blumen, sowohl dankend, als auch bittend.
Die Farben eher erdig und einfach gehalten. Keine aufmerksamkeitsheischenden bunten Töne. Es ist ein kleiner ruhiger Ort, umgeben von krustig, salziger Erde an der Küste an dem dies alles spielt. Sie erzählen von schwieliger Hände Arbeit und von Herzlichkeit, vom langsamen zur Ruhe kommen im Einfachen.
Etruskische Fresken runden das Bild ab und erzählen von seefahrenden Völkern, Fischern und Bauern, die von ihren Reisen Gewürze und Samen mitbrachten, welche in ihrer Vielfalt diese herrliche Grundlage der mediterranen Küche bieten. Kulturen und grenzüberschreitende Einigkeit die so harmonisch ist, dass es auch sonst so sein sollte.
Vielleicht brachten sie die Hülsenfrüchte mit, Linsen, die ihre Verbreitung im Mittelmeerraum haben und perfekt passen zum Mönchsbart, der sich als Salzgewächs (schnell blanchiert)perfekt kombinieren lässt mit Wiesenspargel (kurz angebraten) und Bohnen. Tomaten am Stängel gebacken geben noch mehr Sonne mit hinein. Und noch ein paar Gemüse mehr, wie Fenchel und Staudensellerie den richtigen Biss 😉
Um der Augenweide und dem Gaumen noch ein wenig mehr Freude zu machen Walnusskerne und Granatäpfelkerne.
Beinahe hätt ichs vergessen … das Meer das unter dem azurblauem Himmel ruht schenkt noch ein paar Garnelen.
Schöner kann der Sehnsuchtssüden kaum sein.

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