Mehr vom Meer gesucht…

Mehr vom Meer gesucht und gefunden. Weil die Ruggedkitchen in der Meersucht nach mehr sucht gibts den Geschmack von Salzwasser und den wilden Küsten des Atlantik pur auf den Teller. Diesmal in Form von Dorade aus dem Ofen, gefüllt mit Thymian, Zitrone und Knoblauch (mehr braucht es nicht). Und einer Algenbutter, schaumig geschlagen aus Rahm, Zitronenschale, Koriander und natürlich eben Algen, das gibt den extra Kick Meer 😉
Erdäpfel auch nicht grad vom Baum gefallen, und herrlich duftende Paradiesäpfel in sommerlichem Rot freuen sich mindestens so wie ich darüber.
Das Zitronige und salzige auf der Zunge vereint bringt mehr von Meersucht und Sehnsucht nach dem knirschen von Sand zwischen den Zehen und Vorfreude auf Ruggedkitchen auf dem Weg nach Süden… dem Sehnsuchtssüden entgegen

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Wichtiges Boardmeetig

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… in so manchem Meeting hat man wohl das Gefühl, das stundenlang Körner gezählt werden und die Luft wärmer und wärmer wird. Das Licht kommt gefiltert, dämmerig durch die elektrischen Jalousien.. gedämpfte Atmosphäre, von Frische keine Spur mehr.. die „Mitgefangenen“ träumen sich nach draussen ins echte Leben.
Darum gibts Körnerzählen bei mir auf die andere Art heute. Körner in Form von Couscoussalat, helles Licht, volle Sonne und Frische, kühles Wasser (nicht aus dem Spender).
Mein „Boardmeeting“ mit mir 😉 draussen.
Ist mindestens ebenso wichtig. Und so möchte ich dann noch viele Meetings haben.

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… bitte mehr lazy days!

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Sonnendurchflutete Tage und laue Sommerabende, barfüssig laufen, die Grashalme zwischen den Zehen spüren. Einen ebensolchen zwischen den Lippen, und den Hut schräg auf dem Kopf.
Einfach den Tag verstreichen lassen und sich dem Müssiggang widmen.
Müssiggang ist schon als Wort recht spannend, ist es doch im Duden eingeklemmt zwischen: Musselinen, müssen… und Müssiggänger…also dem, Zeitdruck, und einem sommerlich leichten Stoff auf der Haut und dem „müssig“ gehen.. laufen, spüren der Grashalme, hören der Grillen und der schrillen Pfiffe der Bussarde von oben, die schwerelos dem Zeitdruck zu entschweben scheinen.
Müssiggang so auch in meiner Küche, leicht und fröhlich den Sommer auf den Teller bringen mit all seinen Freuden vom Markt. Der Duft von, Randen, Erbsen, roten Zwiebeln, Knoblauch und Spinat, Walnüsse und frischer Thymian nicht zu vergessen, breitet sich aus und füllt die Küche und die Luft über den Balkon hinaus . Ein leichter Salat aus Wasserkresse, Spinat, Papayastreifen und den restlichen Randenblättern bringt die Erfrischung dazu. Auf der Haut prickelt die Sonne nach und auf der Zunge ein Rosé.
Voila, Müssiggang ich bin bei dir..!

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Das Glück im „einfachen“ Essen…

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Manchmal muss nicht immer nur alles besser werden, sondern einfach gut. Also Einfach und Gut ! Und so bekommen manche Dinge einen anderen Blickwinkel beigemessen und etwas anscheinend Banales einen Wert. Den Wert den wir ihm beimessen. So auch ein auf den ersten Blick simples Abendessen, welches auch sehr schnell geschehen kann.. oder auch im Genuss enden kann und in Gaumenfreuden und schwelgen.
Hier ist es Meersucht, die mehr sucht, aber im kleinen versteckt. Salzkartoffeln und Fisch als schnelles Mahl ist ja nun keine grosse Sache … aber doch. Es gibt eine schier unendliche Vielfalt an Kartoffeln. In meinem Fall, wunderbare französische mit einem leicht nussigem Aroma, Steinbutt der sein Gegenstück nicht einfach nur in einem Pesto findet. Das „Pesto“ eine Mischung aus Estragon, Petersilie, Basilikum, Minze, Schalotten, Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, Senf und für den Kick, Anchovis. So bekommt der Butt noch etwas besonderes. Und ja richtig, Kartoffeln mit Butter … ok. Auch da gibt es so viel schönes.. wie in diesem Fall mein absoluter Favorit, ebenfalls aus Frankreich.. gesalzene Butter mit Olivenöl und Zitronenschale. Wenn das mal nicht rockt! Frisches Olivenbaguette und knackige Radieschen. So lass ich mir das doch gerne gut gehen. Und dazu ein Schwarzbier für „echte“ Seebären 😉
Auch wenn der Störtebeker kein Franzose war…
siehe da, aus dem Banalen wird ein Fest. Cheers!

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Sehnsuchtssüden in der Küche

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Dort, im Süden der Sehnsucht sind sie, die
schattigen Gassen, das Sonnenlicht ausschliessend um die Hitze des Tages zu vermeiden. Und auch die Häuser mit ihren dicken Mauern, die durch Wäscheleinen verbunden, gefüllt mit gebleichten Laken und gestärkten Hemden aneinander festhalten.
Unter geduckten Dächern alter Schindeln und Steine münden münden die Gassen in offenen Plätze mit Brunnen aus denen kühles Nass sprudelt.
In den Hauswänden kleine Nieschen mit Schutzpatronen und Blumen, sowohl dankend, als auch bittend.
Die Farben eher erdig und einfach gehalten. Keine aufmerksamkeitsheischenden bunten Töne. Es ist ein kleiner ruhiger Ort, umgeben von krustig, salziger Erde an der Küste an dem dies alles spielt. Sie erzählen von schwieliger Hände Arbeit und von Herzlichkeit, vom langsamen zur Ruhe kommen im Einfachen.
Etruskische Fresken runden das Bild ab und erzählen von seefahrenden Völkern, Fischern und Bauern, die von ihren Reisen Gewürze und Samen mitbrachten, welche in ihrer Vielfalt diese herrliche Grundlage der mediterranen Küche bieten. Kulturen und grenzüberschreitende Einigkeit die so harmonisch ist, dass es auch sonst so sein sollte.
Vielleicht brachten sie die Hülsenfrüchte mit, Linsen, die ihre Verbreitung im Mittelmeerraum haben und perfekt passen zum Mönchsbart, der sich als Salzgewächs (schnell blanchiert)perfekt kombinieren lässt mit Wiesenspargel (kurz angebraten) und Bohnen. Tomaten am Stängel gebacken geben noch mehr Sonne mit hinein. Und noch ein paar Gemüse mehr, wie Fenchel und Staudensellerie den richtigen Biss 😉
Um der Augenweide und dem Gaumen noch ein wenig mehr Freude zu machen Walnusskerne und Granatäpfelkerne.
Beinahe hätt ichs vergessen … das Meer das unter dem azurblauem Himmel ruht schenkt noch ein paar Garnelen.
Schöner kann der Sehnsuchtssüden kaum sein.

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Die Sonne macht blau und geht baden

Ein Sonnenbad nehmen, also wortwörtlich müsste man sich voller Sommerlust in die Sonnenflut stürzen und mit den Strahlen um die Wette schwimmen, darin. Millionen von Wassertropfen auf der Haut, die wie kleine Glitzersteinchen das Licht brechen. Der Himmel blau und der Horizont weit.
Das Stimmengewirr und aufgeregte Quietschen der Kinder und erwachsenen Kinder rückt in den Hintergrund, ab und zu mit blinzelndem Auge sich vergewissernd, dass es kein Traum ist, so kann man den Tag geniessen und einfach sein lassen.
Nichts sollte in dem Augenblick anders sein, besser oder noch toller, einfach nur so, wie es ist. Mit nackten Füssen das Gras zwischen den Zehen spüren und eine leichte Brise zwischendurch, die Nase in den Wind stecken. Und was passt schon besser zu solch einem Tag, als ein leichtes Picknick anschliessend am Waldrand, über den Wiesen in denen dann die letzen Sonnenstrahlen auch baden gehen.
Ein Sommerpicknick auf das noch viele Folgen sollen, wird angerichtet fruchtig leicht und auf der Zunge hüpfend mit einem Melonensalat mal anders.
Auch wenn es seltsam klingt, aber die Kombination aus Limettensaft, braunem Zucker (Kokoszucker geht auch sehr gut), Thaibasilikum, gerösteten Nüssen und … Fishsauce! Ja echt…! Ist das perfekte Dressing zur Melone.. ebenso noch ein kleiner Salat aus gegrillten Nektarinen und Mozzarella, mit frischer Minze! Also die komplette Sommersonnenbadefrische eingefangen. Dies alles und noch mehr auf der Zunge und im Gaumen, während die Sonne badet, oder wir. Einfach herrlich!
So geht es los in der neuen Ruggedkitchen.

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